Prof. Dr. Axel Schneider

Professor für moderne Sinologie, Geschäftsführender Direktor des Ostasiatischen Seminars, Vorstand des Centre for Modern East Asian Studies

Prof. Dr. Axel Schneider
  • Fokus
    China | Geschichte der Geschichtsschreibung | Geschichtstheorien | Moderne Ideengeschichte Chinas | Taiwan
  • (0551) 39-27033
  • axel.schneider@phil.uni-goettingen.de
  • Raum
    KWZ 0.706
  • Sprechzeiten
    WiSe 2022/23: Mittwoch, 14-15 Uhr (nach vorheriger Anmeldung im Geschäftszimmer)

Prof. Dr. Axel Schneider hat Sinologie, Geschichte Chinas, Politikwissenschaft, Politik Ostasiens und Geschichte in Erlangen, Taipeh und Bochum studiert; er ist spezialisiert auf die moderne chinesische Geschichte, besonders Ideen- und Wissenschaftsgeschichte; längere Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren an der Harvard Universität, der Cheng-chi Universität (Taipeh), der Peking Universität und der Sichuan Universität in Chengdu.

Nach 10 Jahren am Sinologischen Seminar der Universität Heidelberg, wurde er im Jahre 2000 an die Reichsuniversität Leiden berufen und war dort zuständig für den Aufbau einer modernen Sinologie. Seit 2009 arbeitet er an der Universität Göttingen und leitete dort den Neuaufbau der modernen Sinologie.

Gegenwärtig leitet er ein Forschungsprojekt zur Begegnung Chinas mit der Moderne. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der chinesischen Auseinandersetzung mit dem modernen Subjektgedanken, dem modernen Fortschrittsdenken auch, aber nicht nur auf dem Gebiet der Geschichtsphilosophie bis hin zu den vielfältigen Phänomenen rezenter philosophischer, religiös-spiritueller und populärkultureller Auseinandersetzung mit den Aporien der Moderne.

Nach seiner Dissertation Wahrheit und Geschichte: Zwei chinesische Historiker auf der Suche nach einer modernen Identität für China (1997, auf Chinesisch publiziert im Jahr 2008) war er zusammen mit Daniel Woolf Herausgeber des 5. Bandes der Oxford History of Historical Writing (2011), zusammen mit Viren Murthy Herausgeber des Sammelbandes The Writing of History in East Asia (2012), zusammen mit Thomas Fröhlich Herausgeber des Sammelbandes Chinese Visions of Progress, 1895 to 1949 (2020). Zudem ist er Herausgeber der Leiden Series in Comparative Historiography und der Brill’s Humanities in China Library.

Curriculum Vitae
Liste der Publikationen